Wer mit kleinen Kindern zu tun hat, weiß, wie sehr Lernen vor allem in den ersten Lebensjahren durch Nachahmung geschieht. Zwar lassen die Nachahmungskräfte im zweiten Jahrsiebt, also der beginnenden Schulzeit, langsam nach und werden sukzessive durch ein mehr gedankliches und rationales Herangehen an Verständnis-  und Lernprozesse ersetzt. Doch in den ersten Schuljahren macht sich der Waldorflehrer die noch vorhandene kindliche Bereitschaft zu unbefangener Nachahmung zunutze, um die Kinder spielerisch in neue Erfahrungsbereiche hineinzuführen. Sei es in der Eurythmie, sei es beim Flötenspiel oder im Fremdsprachenunterricht. Scheinbar mühelos tauchen die Kinder in viele für sie neue Welten ein und erobern sich damit grundlegende Erfahrungen und Fertigkeiten, auf die später komplexere und praxisbezogene Anwendungen aufbauen.


Die Waldorfpädagogik basiert auf der Menschenkunde von Rudolf Steiner. Diese gibt uns Hinweise auf Gesetzmäßigkeiten in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Auf der Grundlage dieser Entwicklungsgesetzmäßigkeiten begründete Rudolf Steiner eine ganzheitliche Pädagogik, durch die Leib, Seele und Geist in gleicher Weise gefördert werden.
Die Lerninhalte, -alles zu Lernende-, werden künstlerisch gestaltet, so dass die intellektuellen, kreativen, künstlerischen, praktischen und sozialen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen gleichermaßen  entwickelt werden.
Die Waldorfschule will Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf breiter Grundlage entwickeln, so dass die jungen Menschen den sich wandelnden Anforderungen der Gesellschaft und der spezialisierten Berufswelt gewachsen sind.
Sie will Initiativkraft und Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt wecken und schulen. Ihr Ziel ist es, die Schüler anzuleiten und zu ermutigen, individuell zu urteilen und selbstbestimmt zu handeln.



Entlassfeier der

Abschlussklasse 2010
u. MR Schüler/Innen

Freitag 23.07.10
9.00 u.

16.00 Uhr  Enfällt!!!