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 Der handwerkliche Unterricht beginnt in der Mittelstufe, Mädchen wie Jungen nehmen daran teil. Vorstufen dieses handwerklich-praktischen Tun´s sind natürlicherweise das kindliche Spiel und in der Schule besonders die Handwerkerepoche in der 3. Klasse. In dieser Zeit lernen die Schüler die verschiedenen Handwerksberufe kennen und erleben, wie aus einem Lehmklumpen ein Gebrauchsgegenstand, aus einem Brett ein Möbelstück oder aus einem Bündel Weiden ein Korb entsteht. Solche Erlebnisse erzeugen in den Kindern den Wunsch, mit Freude selbst tätig zu werden. Und nun in der Mittelstufe, mit dem 12. Lebensjahr, wenn das Handgelenk soweit kräftig ist, dass es den Klöpfel, das Hohleisen und das Beil führen kann, beginnt der Handwerksunterricht. Die Schüler erlernen den sicheren Umgang mit den Werkzeugen und verschiedene Arbeitstechniken.
In der Oberstufe wird das bereits Erlernte erweitert und vertieft. Eigene Entwürfe werden jetzt material-, zweck- und formgerecht, bis hin zu exakten Tischlerarbeiten ausgeführt.
Muskelkraft und Handarbeit sind gefragt, wenn ein Feld bestellt werden soll, von dem man später ernten will. Wozu das aber, wenn man doch heute Traktoren und Maschinen hat, die uns die Arbeit erleichtern? Um Prozesse durchschaubar zu machen, kann es sehr nützlich sein, einen Schritt zurück zu tun, um sich dann Stück für Stück und Erkenntnis für Erkenntnis dem Stand der Gegenwart anzunähern.
Alle Kinder lernen ab der ersten Klasse Flöte spielen, Dabei kommt zuerst die pentatonische Flöte zum Einsatz, deren reduzierte Tonskala ein harmonisches Tonspektrum schafft, das auch bei einfachem Improvisieren angenehme Tonfolgen ermöglicht. Ab der dritten Klasse wird dann die C-Föte eingeführt, die ein erweitertes Liederrepertoire ermöglicht.
   Entlassfeier der
Abschlussklasse 2010 u. MR Schüler/Innen
Freitag 23.07.10 9.00 u.
16.00 Uhr Enfällt!!!
    
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